Hundegeschirr – einfach entspannter spazieren gehen

Hundegeschirr von Julias K9Hier erfährst du alles, was du über Hundegeschirre wissen musst. Du lernst die verschiedenen Arten, ihre Vor- und Nachteile und Besonderheiten bei der Nutzung kennen. Auch spezielle Varianten sehen wir uns genauer an. Zum Schluss zeigen wir dir  noch, wie du das Geschirr richtig ausmessen musst und was bei einem passgenauen Sitz zu berücksichtigen ist. So macht der nächste Spaziergang mit deinem Hund gleich noch mehr Spaß.
Hier erfährst du:
  • komfortabler als Hundehalsbänder
  • passgenauer Sitz
  • Schonung der Halspartie
  • hochwertige Materialien

Hundegeschirr Test & Vergleich 2017

Allgemeines über Hundegeschirre

Das Hundegeschirr gehört für viele Hundehalter mittlerweile zur Standardausstattung. Da der Hund hier nicht nur am Hals geführt wird, verteilt sich der Zug sehr viel besser auf den ganzen Körper, wodurch es angenehmer zu tragen ist. Möglich wird dies dank mehrerer Gurte, die den Körper sicher umspannen.

Geschirre sind vor allem für Hunde geeignet, die stark an der Leine ziehen. Die empfindliche Halspartie wird entlastet und über den gesamten Rücken verteilt. Der Aufbau ist dabei bei den meisten Modellen ähnlich. Der Hund steigt durch mehrere Ösen in das Geschirr ein und über eine Schnalle wird das Ganze dann sicher verschlossen. Die Leine wird über einen Schnappmechanismus mit der Leine verschlossen und der Spaziergang kann losgehen. Sehen wir uns zunächst einmal an, durch welche Vor- und Nachteile sich ein Hundegeschirr auszeichnet.

Vor- und Nachteile der Hundegeschirre

VorteileNachteile
  • hohe Passgenauigkeit
  • viele Materialien erhältlich
  • Geschirre lassen sich mit Taschen, GoPro-Kameras und Aufnähern individualisieren
  • verschieden Modelle für ängstliche und energiegeladene Hunde erhältlich
  • schonend für Wirbelsäule und Halsbereich des Hundes
  • schwieriger anzulegen als Halsband
  • Hunde mit tiefer Brust können sich aus vielen Geschirren leicht befreien
  • mitunter etwas Eingewöhnungszeit nötig, bis Hund das Geschirr trägt

Was du vor dem Kauf eines Hundegeschirrs wissen solltest

Natürlich willst du, dass dein Hund sich in seinem Geschirr so richtig wohlfühlt. Deshalb haben wir dir an dieser Stelle alle Dinge aufgelistet, die bei der Auswahl eine Rolle spielen. Hier geht es vor allem um das Material, die Form und die Zusatzausstattung. Nachdem du die folgenden Abschnitte gelesen hast, kennst du die Unterschiede zwischen Nylon, Leder, Norweger- und Führgeschirren ganz genau und kannst ganz leicht das passende Modell für deinen Hund aussuchen.

Das Material

Die meisten Modelle bestehen entweder aus Nylon, Leder oder einer Mischung beider Materialien. An dieser Stelle sehen wir uns einmal genauer an, worin die Unterschiede sowie die jeweiligen Vor- und Nachteile bestehen.

MaterialBeschreibung
NylonNylon gehört bei den Hundegeschirren ganz klar zu den Spitzenreitern. Das liegt zuerst einmal daran, dass es hier eine große Vielfalt an Farben, Designs und Mustern gibt. Doch auch in puncto Lebensdauer und Robustheit punktet das Material. Es ist leicht und hält der täglichen Beanspruchung beim Spazierengehen mühelos stand. Voraussetzung ist hier natürlich eine solide Verarbeitung. Sieh deshalb vor dem Kauf immer genau nach, welche Erfahrungen andere Halter mit dem Geschirr gemacht haben. Bei manchen besonders preisgünstigen Ausführungen kann es nämlich passieren, dass sie schnell reißen oder unangenehm in das Fell des Hundes einschneiden.

Überhaupt spielt der Komfort bei der Auswahl eine entscheidende Rolle. Entscheide dich deshalb am besten für ein Geschirr, das mit Neopren gepolstert ist. Es erhöht den Tragekomfort deutlich. Das Gleiche gilt für spezielle Komfort-Geschirre, die noch mehr Trageluxus mit sich bringen.

LederHundegeschirre aus Leder zeichnen sich zuallererst durch ihre elegante Optik aus. Mit ihrer ganz unverwechselbaren edlen Oberflächenstruktur werden sie überall zum Blickfang. Problematisch wird es allerdings, wenn das Geschirr nass wird. Dann kommt es schnell zu Materialschäden. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass Leder nicht so flexibel ist wie beispielsweise Nylon. Das Material ist deutlich starrer.

Wenn du die Optik von Ledergeschirren bevorzugst und nicht darauf verzichten willst, solltest du dich auf jeden Fall für eine gefütterte Ausführung entscheiden. Nur so stellst du sicher, dass das Material nicht auf dem Fell und der Haut scheuert. Achte außerdem darauf, dass das das Leder waschbar ist und schnell trocknet.

Norweger-, Sattel-, Führgeschirr und viele mehr

Sicherlich hast du schon einmal die Begriffe Norweger-, Sattel- und Führgeschirr gehört und dich gefragt, was es eigentlich damit auf sich hat und worin die Unterschiede bestehen. An dieser Stelle haben wir dir deshalb einmal die wichtigsten Unterschiede zusammengefasst.

GeschirrartBeschreibung
NorwegergeschirrDas Norwegergeschirr gehört zu den absoluten Klassikern. Es besteht lediglich aus einem Brustgurt, der zu einem Rumpfgurt führt. Zusätzlich ist meistens noch ein Griff auf dem Rücken befestigt. Geschlossen wird das Ganze hinter den Vorderbeinen. Der große Vorteil dieser Ausführung besteht darin, dass sie besonders schnell an- und ausgezogen werden kann. Damit ist dieses Geschirr vor allem für empfindliche Hunde geeignet, die nicht so gerne Bauchgurte tragen. Eine Sonderform des Norwegergeschirrs ist das Sattelgeschirr. Es zeichnet sich durch seine besonders breite Rückenplatte aus. Die geht mit einer besseren Gewichtsverteilung, aber auch einem etwas höheren Gewicht einher.

Mit der offenen Form ist allerdings auch ein kleiner Nachteil verbunden. Der Hund kann sich leichter aus dem Geschirr befreien. Für kleine Hitzköpfe ist dieses Geschirr also eher nicht geeignet.

SattelgeschirrDas Sattelgeschirr ist grundsätzlich ähnlich gestaltet wie das Norwegergeschirr. Der Hauptunterschied besteht in der breiteren Rückenplatte, die durch ihre flächige Auflage mehr Halt bietet. Ansonsten entsprechen die Vor- und Nachteile in etwa denen des Norwegergeschirrs. Außerdem kommt es hier besonders darauf an, dass dein Hund das Geschirr vor dem Kauf einmal in Ruhe anprobieren kann. Manchmal sitzt es nämlich nicht ganz optimal, was dazu führen kann, dass es auf den Schulterblättern scheuert. Besonders wichtig ist das bei langhaarigen Hunderassen. Hier kann ständiges Scheuern nämlich zu wunden Stellen, zu Fellausfall und zu schmerzhaften Haarverfilzungen führen.
FührgeschirrFührgeschirre sind mit zusätzlichen Schlaufen ausgestattet. Bei der einfachsten Form (der T-Form) gibt es einen Rückensteg, eine Schlaufe, durch die der Kopf gesteckt wird, und eine Schlaufe, die hinter den Vorderbeinen den Rumpf umschließt. Meistens ist zusätzlich ein Steg auf der Bauchseite vorhanden, der je nach Ausführung gerade oder schräg verläuft. Er verbindet die Hals- und die Rumpfschlaufe und sorgt so für mehr Stabilität. Für Hunde mit besonders schmalem Brustkorb eignet sich ein Modell mit gekreuztem Bauch- und Rückensteg. So ist sichergestellt, dass die Hunde nicht aus dem Geschirr herausrutschen.

Ein Führgeschirr bietet viele Vorteile. Neben dem zuverlässigen Sitz ist hier vor allem die Größenverstellbarkeit zu nennen. Damit lässt es sich ganz einfach an die individuelle Figur des Hundes anpassen. Da das Geschirr die Beweglichkeit des Hundes nicht einschränkt, akzeptiert er es meistens besser. Auch die Leinenführbarkeit des Geschirrs überzeugt in jeder Situation. Du kannst deinen Hund damit problemlos am Fahrrad oder an der Schleppleine laufen lassen.

SpezialgeschirreNeben den klassischen Geschirren gibt es noch Spezialgeschirre. Hierzu zählen vor allem Sicherheits- und Zuggeschirre. Der Aufbau von Sicherheitsgeschirren ist grundsätzlich genau so wie bei Führungsgeschirren. Der einzige Unterschied besteht darin, dass der Rückensteg länger ist und ein zweiter Rumpf um den Körper verläuft. Dadurch ist gewährleistet, dass auch unverbesserliche Ausreißer nicht mehr aus dem Geschirr herauskommen. Sinnvoll ist das vor allem für Hunde, die im Straßenverkehr schnell Panik bekommen. Zur Gruppe der Spezialgeschirre gehört auch eine große Auswahl an Arbeitsgeschirren, wie sie von Polizeihunden, Rettungshundestaffeln verwendet werden.

Zuggeschirre sind speziell für Hunde entwickelt, die Lasten ziehen. Vor allem bei Wagen und Schlitten kommen sie zum Einsatz. Wegen ihres speziellen Aufbaus sind sie für die alltägliche Nutzung aber nicht so gut geeignet. Ähnliche Geschirre kommen auch beim Mantrailing zum Einsatz. Hier geht es nämlich gerade darum, dass der Hund stark an dem Geschirr zieht. Auch spezielle Geschirre für das Bergsteigen, das Trekking, das Fahrradfahren und das Schwimmen sind im Fachhandel erhältlich.

Auch für die Erziehung von jungen Hunden gibt es spezielle Geschirre. Man spricht hier auch von „Haltis“. Dabei handelt es sich um ein spezielles Kopfgeschirr, das um die Schnauze des Hundes gelegt wird. Dabei nutzt man das Verhalten des Hundes aus, bei Zug an bestimmten Körperstellen stehen zu bleiben. Es handelt sich dabei um eine sanfte Erziehungsmethode, die dem Hund schnell das Ziehen an der Leine abgewöhnen soll.

Sollte dein Hund an einer Behinderung wie einem fehlenden Vorderlauf leiden, ist es ebenfalls wichtig, dass du ein passendes Geschirr auswählst, aus dem er nicht herausrutschen kann. Auch hier gibt es spezielle Modelle, mit zusätzlichen Gurten an der Seite.

Die verschiedenen Größen

Das Wichtigste bei der Auswahl eines Hundegeschirrs ist die Größe. Am Widerrist gemessen unterscheidet man hier fünf Gruppen von sehr klein bis sehr groß (XS, S, M, L, XL). Anbei haben wir dir einmal ein paar Beispiele aufgelistet:

GrößenkategorieWiderristBeispiele
sehr kleinbis 25 cm
  • Chihuahua
  • Dackel
  • Jack Russel Terrier
  • Yorkshire Terrie
klein26 cm – 35 cm
  • West Highland Terrier
  • Mops
  • Beagle
  • Französische Bulldogge
  • Boston Terrier
Mittel36 cm – 50 cm
  • Chow Chow
  • Wolfspitz
  • Border Collie
  • Cattle Dog
  • Australian Shepherd
groß51 cm – 60 cm
  • Münsterländer
  • Boxer
  • Labrador
  • Deutscher Schäfer Hund
  • Malinois
sehr großüber 60 cm
  • Dobermann
  • Deutsche Dogge
  • Bernhardiner
  • Irish Wolfhound

Sonderausstattungen

Bei vielen Hundegeschirren gibt es reichlich Platz für Individualisierung. Das beginnt bei Klett-Logos, geht weiter bei ausbruchssicheren Geschirren und endet bei Reflektoren und hochwertigen Polsterungen. Sehen wir uns einmal die wichtigsten Extras an.

AusstattungBeschreibung
Klett-LogosSiehst du dich zum Beispiel bei den beliebten Original Julius K9 Geschirren um, siehst du, dass es hier viele lustige Klett-Logos gibt, die an der Seite aufgebracht werden können. Hier gibt es beispielsweise Klett-Aufkleber mit Beschreibungen wie „Frauenversteher“, „Prinzessin“, „Bodyguard“ und vielen anderen auch. Auch individuelle Wunschlogos sind kein Problem. Damit ist es ganz unkompliziert, den Namen des Hundes, Telefonnummern oder andere Informationen aufzubringen. Das ist vor allem dann praktisch, wenn der Hund einmal verlorengeht.

Auch Ausführungen mit Taschen sind erhältlich. Das ist zum Beispiel dann wichtig, wenn du mit deinem Hund bei der Bergrettung oder im Trekking aktiv bist. Hier kannst du alle Utensilien unterbringen, die du brauchst.

AusbruchsicherEine weitere Besonderheit sind ausbruchssichere Geschirre. Die sind vor allem für ängstliche Hunde geeignet, die immerzu versuchen, sich aus ihrem Geschirr herauszuwinden. Auch für schmalgebaute Hunde sind ausbruchssichere Geschirre gut geeignet, da es hier sonst schnell einmal passiert, dass die Gurte herunterrutschen. Eine Besonderheit dieser Gurte besteht im zweiten Bauchgurt. Er verhindert, dass der Hund sich herauswindet. Voraussetzung ist selbst verständlich, dass das Geschirr die richtige Größe hat und richtig angezogen wird.
Hundegeschirr zum AutofahrenAls Hundehalter bist du gesetzlich verpflichtet, deinen Hund während der Autofahrt anzuschnallen. Wenn er ungesichert auf der Rückbank sitzt, geht damit nämlich ein großes Sicherheitsrisiko einher. Bei einem plötzlichen Bremsmanöver kann er nach vorn gegen die Scheibe geschleudert werden und wird so auch für alle anderen Mitfahrer zu einem Risiko. Deshalb ist ein sicheres Gurtsystem wichtig. Achte hier vor dem Kauf deshalb darauf, dass du ein spezielles TÜV-geprüftes Auto-Hundegeschirr verwendest. Die Nutzung ist auch ganz einfach. Du verbindest das Geschirr ganz einfach über eine Metallschnalle mit dem Gurtschloss des Fahrzeugs.
ReflektorenDamit dein Hund immer sicher unterwegs ist und auch in der Dunkelheit gut gesehen wird, solltest du dich für ein Hundegeschirr mit Reflektoren entscheiden. So stellst du vor allem während der dunklen Jahreszeit sicher, dass dein Hund nicht von Autofahrern und anderen Verkehrsteilnehmern übersehen wird.  Die meisten Hundegeschirre sind serienmäßig mit Reflektoren ausgestattet. Sollte das Geschirr, das dir und deinem Hund gefällt, keins haben, ist das aber auch nicht so schlimm. In diesem Fall kannst du zusätzlich ein Blinklicht oder eine Sicherheitsleuchte an dem Geschirr befestigen. Die findest du beispielsweise bei Anbietern wie Ruffwear Beacon. Auch Leuchtringe wie der Original-Leuchtie erfreuen sich großer Beliebtheit. Wenn du zusätzlich noch etwas dafür tun willst, dass dein Hund gesehen wird, kannst du außerdem noch zu einem Geschirr in Neonfarben greifen. Lass deinen Hund aber erst einmal ein wenig damit herumspielen, damit du siehst, ob ihm die Farbe überhaupt gefällt. Manche Hunde empfinden zu grelle Farben als irritierend.

Die Verarbeitung und der Tragekomfort

Da ihr Hund das Geschirr jedes Mal tragen soll, wenn er draußen ist, ist es wichtig, dass er sich auch darin wohlfühlt. Deshalb sollte er es vor dem Kauf auf jeden Fall anprobieren. Achte dabei vor allem darauf, dass der Rückensteg fest vernäht und so lang ist, dass er nicht unter den Achseln in die Haut einschneidet. Weiterhin kommt es bei den Geschirren auch darauf an, dass die Schlaufen und Verschlüsse robust verarbeitet sind. Immerhin müssen sie beim täglichen Spiel einiges aushalten. Damit dein Hund schließlich auch leicht wieder aus dem Geschirr herauskommt, entscheidest du dich am besten für ein Modell, bei dem sich an der Seite eine Schnalle zum Öffnen und Schließen befindet. So muss dein Hund beim Anziehen nicht die Vorderbeine heben

Bekannte Hersteller

HerstellerBesonderheiten
Hunter
  • traditionelles Familienunternehmen
  • 1980 gegründet
  • Sortiment umfasst hochwertiges Zubehör für Hunde und Katzen
  • große Auswahl an Hundegeschirren aus Leder (Kunstleder, Softvollrindleder, Rindnappaleder, Ökoleder, Sattelleder; darüber hinaus Nylon
  • große Auswahl an Farben
K9
  • Sitz in München
  • hochwertige Hundegeschirre mit breiten Klettverschlüssen für deutlich geringerer Verschleiß
  • großes Auswahl an Hundegeschirren für den Polizeieinsatz mit Belastbarkeit von bis zu 60 kg
  • Geschirre mit besonders breitem Stoff für Schutz vor der Kälte; sehr breite Verteilung der Zugkraft
Wolters
  • Vielfältige Auswahl an Hundeleinen, Hundehalsbändern und Hundegeschirren
  • Hundegeschirre mit großem Stoffeinsatz für die kalten Tag
  • Geschirre vor allem aus Nylon mit stufenloser Verstellbarkeit
  • besonders einfach zu bedienender Wolters Qualitäts-Klickverschluss
  • Große Auswahl an Geschirren in den Größen S – XL
TrePonti
  • in Italien gefertigte Geschirre für kleine bis große Hunde
  • leichte, weiche und flexible Materialien mit starker Netzstrukturen
  • allergiefreie, wetterresistente und leicht zu reinigende Materialien
  • hochwertige Technologien wie Kordelzüge und leicht zu bedienende Click-Verschlüsse
Trixie
  • 1974 von Bonnik Hansen in Flensburg gegründet
  • europäischer Marktführer für Heimtierzubehör
  • große Auswahl an Hundegeschirren aus Polyester
  • Hund kann mit geringem Kraftaufwand gestoppt und korrigiert werden
  • viele Geschirre mit reflektierenden Streifen ausgestattet
  • hochwertige Neopren-Polsterungen

Nun kennst du schon einmal fünf der wichtigsten Hersteller von Hundegeschirren. Daneben findest du hochwertige Geschirre noch von vielen weiteren Anbietern. Hierzu gehören unter anderem:

  • Ruffwear
  • Sturmfrei
  • AnnyX
  • Curli
  • Puppia
  • Camiro
  • Niggeloh
  • Anione

Die 5 beliebtesten Hundegeschirre

Hunter Norwegergeschirr Racing

(423 Rezensionen)
Hunter Norwegergeschirr Racing

Besonderheiten

  • weiche Polsterung für Schulter- und Halsbereich
  • fellschonend
  • reflektierende Streifen an den Seiten
  • sehr strapazierfähig
  • gut für stark anziehende Hund geeignet
  • gut für Hunde mit Fellproblemen
  • Material: Nylon
Dank seiner komfortablen Fleece-Polsterung liegt dieses Geschirr besonders angenehm auf den Schultern auf. Damit ist es besonders gut für Hunde, die häufiger unter Fell- und Hautirritationen leiden. Nutzer schätzen hier den hohen Tragekomfort und die gute Polsterung. Allerdings wird von einigen Haltern angemerkt, dass das Geschirr etwas steif ist. Hier empfiehlt es sich auf jeden Fall, das Geschirr vor dem Kauf einmal auszuprobieren.
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Julius K9-Powergeschirr

(300 Rezensionen)
Julius K9-Powergeschirr

Besonderheiten

  • Austauschbare Aufschrift auf der Seiten
  • fixierbarer Haltegriff
  • für Gewicht von 13 -25 kg geeignet
  • Seitentaschen lassen sich anbringen
  • lichtreflektierender Brustgurt und mit Randverzierungen
  • bruchsichere Schnallen
  • verschließbarer Haltegriff
  • Lampenhalterung aus elastischem Material
Dieses Geschirr trägt seinen Namen nicht ohne Grund. Es kann sowohl im Freizeit- als auch im professionellen Bereich genutzt werden. Erhältlich ist es insgesamt in 8 verschiedenen Größen. Damit kann es sowohl der 1 kg schwere Yorkshire Terrier als auch der 80 kg schwere Bernhardiner tragen. Positiv merken Nutzer weiterhin an, dass sich das Geschirr leicht anlegen lässt und dass der Hund eine große Bewegungsfreiheit hat. Auch die schnelle Trocknungszeit wird hervorgehoben. Allerdings wird darauf hingewiesen, dass der Preis etwas höher ist und dass die Haltbarkeit des Geschirrs nur eingeschränkt ist.
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Hunter Norwegergeschirr aus Nubuk-Leder

(21 Rezensionen)
Hunter Norwegergeschirr aus Nubuk-Leder

Besonderheiten

  • elegante braune Optik
  • nicht eingenähter O-Ring zur Befestigung
  • mit Metallschieber individuell größenverstellbarer Bauchriemen
  • Steckverschluss aus
Wie viele andere Norwegergeschirre ist auch dieses Design leicht und unkompliziert anzulegen. Es punktet mit seiner hochwertigen Verarbeitung und seinem geringen Gewicht. Auch Badegänge sind mit diesem Geschirr kein Problem. Allerdings ist es eher nicht für unruhige Hunde geeignet, da sie sich schnell daraus befreien können.
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Wolters Cat&Dog Professional Comfort Geschirr

( Rezensionen)
Wolters Cat&Dog Professional Comfort Geschirr

Besonderheiten

  • robustes Nylongewebe
  • besonders komfortable Neoprenpolsterung
  • Polsterung an Brustbein, Schultern und Unterseite
  • insgesamt 10 Farbkombinationen, sieben Größen, drei Breiten
Dieses Hundegeschirr ist ein echter Allrounder, der sich mit seinem dezenten Look und seiner einfachen Bedienung hervorhebt. Du musst das Geschirr deinem Hund einfach nur seitlich anlegen und mit dem Klappverschluss schließen. Dank der komfortablen Polsterung aus Neopren bleibt das Tragen für deinen Hund auch nach längerer Zeit ganz bequem und entspannt. Auch für Regen und kalte Tage ist das Geschirr bestens geeignet.
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Front Range Harness

(78 Rezensionen)
Front Range Harness

Besonderheiten

  • einfach einzustellendes komfortables Hundegeschirr
  • individuell anpassbar; vier Verstellmöglichkeiten
  • Brust- und Baucheinsatz mit Polsterung für optimale Gewichtsverteilung
  • Reflexstreifen für gute Sichtbarkeit
  • zwei Befestigungsmöglichkeiten für die Leine
  • verstärktes Gewebe an der Brust
Wenn du ein komfortabel einstellbares Geschirr suchst, in dem dein Hund sich einfach wohlfühlt, ist das Front Range Harness Hundegeschirr genau richtig. Hier liegen die Verschlüsse nämlich angenehm weit oben, sodass dein Hund es mit der Schnauze nicht öffnen kann. Gut ist es also für Hunde geeignet, die etwas energiegeladener sind. Der Preis ist entsprechend etwas höher. Dafür haben du und dein Hund lange Freude daran.
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So misst du deinen Hund richtig aus

Damit das Hundegeschirr seinen Dienst optimal erfüllt, muss es richtig sitzen. Entsprechend wichtig ist es, beim Kauf, genau auf die Größe zu achten. Hier hast du grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Die erste ist eine individuelle Maßanfertigung, die zweite eine genaue Ausmessung deines Hundes und der Kauf eines passenden Seriengeschirrs. Bei der ersten Variante profitierst du von einem besonders passgenauen Sitz, allerdings ist der Preis hier auch deutlich höher. Die sinnvollere Variante ist deshalb in den meisten Fällen die zweite. Hier ist der Preis deutlich niedriger und mit ein paar Tricks findest du auch hier ganz leicht ein optimales Geschirr.

Wenn du auf der Suche nach Hundegeschirren bist, wirst du häufig Größentabellen wie unter 3.2. finden. Hier solltest du immer genau aufpassen. Die Größenangaben sind nämlich nicht genormt. Sie fallen also von Hersteller zu Hersteller ganz unterschiedlich aus. Das Gleiche gilt für das Gewicht. Auch diese Angabe gibt keine zuverlässigen Rückschlüsse darüber, für welche Größen es geeignet ist. Sieh deshalb immer genau in der Größentabelle nach.

Wichtig ist deshalb vor allem, dass du deinen Hund vorher genau ausmisst. Das Ganze funktioniert so:

  1. Miss deinen Hund im Stehen aus.
  2. Miss zuerst den Halsumfang deins Hundes. Lege ihm hierzu das Maßband um den Hals und lass dabei genügend Platz, um einen Finger zwischen Maßband und Hals zu schieben. Schreibe dann das Maß auf.
  3. Miss den Brustumfang an der breitesten Stelle hinter den Schulterblättern. Ermittle den Umfang dabei genau wie den Halsumfang mit einem Finger zwischen Maßband und Fell.

Mit diesen Maßen kannst du nun nach den Produkten suchen. Bei vielen Anbietern bekommst du Angaben zum empfohlenen Brust- und Halsumfang.

Tipp: Wenn du dir noch einmal genau ansehen willst, wie man einen Hund vermisst, haben wir dir an dieser Stelle auch nochmal eine Video-Anleitung verlinkt. Hier kannst du das Ganze noch einmal genau ansehen.

So ziehst du deinem Hund das Geschirr an

Jetzt, wo du weißt, wie du am besten die Maße deines Hundes nimmst, schauen wir uns einmal genauer an, wie du das Geschirr richtig anlegst. Das Ganze machen wir mit einer Checkliste, die du ganz einfach Schritt für Schritt abarbeiten kannst.

1. Hinter den Hund setzen

Ehe du deinem Hund das Geschirr anlegst, lass ihn sich zunächst setzen. Danach gehst du hinter ihm in die Hocke, sodass du seinen Rücken, seine Seiten und seine Brust leicht umfassen kannst. Grundsätzlich ist es auch möglich, dass dein Hund dabei steht. Mach das aber nicht, wenn er aufgeregt ist. Dabei kann er sich nämlich verletzen. Prinzipiell ist es auch möglich, dem Hund das Geschirr von vorn anzulegen. Manchen Hunden kann das allerdings Angst machen, deshalb ist es von hinten meistens besser.

2. Das Geschirr über den Kopf ziehen

Als Nächstes musst du sowohl die obere als auch die untere Schlaufe über den Kopf deines Hundes ziehen. Die untere Schlaufe erkennst du dabei ganz einfach daran, dass sie größer ist. Wichtig ist dabei auch, dass beide Schlaufen geöffnet sind und parallel zueinander verlaufen, wenn du sie über den Kopf deines Hundes ziehst. Wenn alles richtig sitzt, sollte der vertikale Stützriemen jetzt gerade über die Brust deines Hundes verlaufen.

3. Ziehe die Riemen über die Beine deines Hundes

Neben der Schlaufe, die du über den Kopf gezogen hast, gibt es noch zwei weitere, die über die Beine gezogen werden. Lege die Schlaufe hierzu einfach neben dem Bein ab, hebe das Bein kurz an und steck es durch. Danach ziehst du die Pforte vorsichtig durch das Beinloch. Bei dem anderen Bein handelt es sich in der Regel noch um keine Schlaufe. Sie entsteht erst, wenn der Verschluss geschlossen wird.

Ziehe hierzu zunächst den übrigen Riemen unter dem Vorderbein hindurch und auf der Seite des Hundes entlang. Danach verschließt du das Ende, an dem sich die Schnalle befindet, mit dem passenden Ende auf der anderen Seite. Jetzt sollte das Geschirr richtig an deinem Hund anliegen.

4. Das Geschirr richtig einstellen

Jetzt, wo das Geschirr richtig angelegt ist, musst du nur noch den passgenauen Sitz einstellen. Als Grundregel lässt sich hierbei festhalten, dass immer zwei Finger zwischen den Hund und das Geschirr passen sollten. Wichtig ist dabei zunächst einmal, dass die Schnalle so fest verschlossen ist, dass sie auch bei Zug nicht aufspringt. Wenn es doch passiert, ist das Geschirr möglicherweise zu eng.

Es ist außerdem wichtig, dass du den Sitz an den anderen Stellen überprüfst. Versuche zunächst, das Geschirr über den Kopf zu ziehen. Es sollte dabei nicht verrutschen. Wenn doch, musst du es noch fester anziehen. Als Nächstes wirfst du einen Blick auf die Vorderseite und zupfst ein wenig daran. So stellst du auch hier sicher, dass nichts lose sitzt. Zu guter Letzt überprüfst du noch den Sitz des D-Rings auf dem Rücken deines Hundes. Er sollte genau mittig sitzen. Als Nächstes musst du nur noch den Verschluss für die Leine anbringen und der Spaziergang kann losgehen.

Hundegeschirr oder Halsband? Was ist besser?

Für Hundebesitzer stellt sich am Anfang immer die Frage, ob es ein Hundegeschirr oder ein klassisches Hundehalsband sein soll. Der wesentliche Unterschied besteht hier im Tragekomfort. Ein Halsband liegt eng am Hals an. Das bedeutet, dass beim täglichen Spazierengehen große Kräfte auf den Kehlkopf und die Halswirbelsäule des Hundes wirken. Besonders gefährlich ist hier plötzliches Ziehen und Rucken des Hundes, wenn Herrchen gerade nichts Böses ahnend durch den Park spaziert, während Hund plötzlich etwas Spannendes sieht und losläuft. Durch die schnelle starke Krafteinwirkung kann es zu gesundheitlichen Spätfolgen kommen. Hier sind vor allem Wirbelsäulenverletzungen und Bandscheibenvorfälle zu nennen.

Weitere häufig auftretende Leiden sind beispielsweise:

  • Schwindelgefühle
  • Wirbelsäulenschmerzen
  • Kopfschmerzen

Besondere Vorsicht ist hier bei jungen Hunden und Welpen angeraten. Es wird sich nämlich nie vermeiden lassen, dass der junge Hund voller Energie an der Leine zieht, wenn er beispielsweise einen neuen Duft wahrnimmt oder einen anderen Hund begrüßen will. Das Problem besteht hierbei vor allem darin, dass sich der Hund mit der Zeit an das Ziehen am Hals gewöhnt. Er spannt dann seine Halsmuskeln an, um den unangenehmen Druck auf den Kehlkopf zu reduzieren. Dabei handelt es sich um ein unnatürliches Verhalten, das mit der Zeit zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen und unabsehbaren Spätfolgen führen kann.

Ein Hundehalsband bietet diesbezüglich viele Vorteile. Die wichtigsten davon haben wir dir an dieser Stelle einmal aufgelistet.

Vorteile eines Hundegeschirrs:

  • kein Druck auf Kehlkopf ausgeübt
  • Entlastung der Atemorgane
  • Druckpunkt gleichmäßig über den Brustkorb verteilt

Selbstverständlich gibt es auch bei Hundegeschirren hie und da kleine Nachteile. Das siehst du schon, wenn du mal ein wenig durch Bewertungen verschiedener Produkte scrollst. Die wichtigsten davon sind:

  • schnell verschleißende Halterungen
  • Geschirr drückt und schneidet ein
  • Befestigungsschlaufe nicht stabil
  • komplizierte Einstellbarkeit
  • Gurte sitzen nicht richtig
  • einreißende Gurte

Du siehst, bei vielen Geschirren treten immer wieder dieselben Probleme auf. Deshalb ist es vor dem Kauf wichtig, dass du dir viele Erfahrungsberichte durchliest und dir so einen Überblick über die verschiedenen Modelle verschaffst. Außerdem ist es unverzichtbar, dass dein Hund das Geschirr vor dem Kauf anprobiert. Nur so gehst du wirklich sicher, dass er sich auch wohl darin fühlt.

FAQ

FrageAntwort
Kann ich an dem Hundegeschirr eine GoPro oder ähnliche Kamera befestigen?Ja. Alles, was du brauchst, ist eine passende Halterung. Hier kannst du z.B. die GoPro Fetch nutzen.
Kann man Hundegeschirre selbst nähen? Gibt es Schnittmuster?– Ja. Du brauchst dafür je nach Größe 2-3 m Gurtband, 1-2 m Webband, 2 Gleitschnallen, 2 Steckschnallen, 1 D-Ring aus Metall und einen Stoffstreifen zum Unterfüttern. Online findest du viele Schnittmuster.
Gibt es Hundegeschirre als Maßanfertigungen und wenn ja, wo kann ich sie herstellen lassen?Ja, Hundegeschirre nach Maßanfertigung findest du in vielen Online- und Offline-Geschäfte. Starte einfach die Online-Suche nach Läden in deiner Nähe.

Fazit

Immer mehr Menschen und Hunde vertrauen auf komfortable Hundegeschirre. Sie sind deutlich passgenauer als klassische Hundehalsbänder und lassen sich leicht an die individuellen körperlichen Besonderheiten von jedem Hund anpassen. In meinem Ratgeber hast du viele kleine Tipps gefunden, mit denen du dich bei der Auswahl erst einmal gut zurechtfindest. So entdeckst du schnell das passende Hundegeschirr von Marken wie Trixie, Wolters und TrePonti für kleine, mittlere und große Hunde. Du wirst sehen, da macht ein Spaziergang dir und deinem Hund gleich noch mehr Spaß.

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